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Von einer Insel stammt der Williamson und ist korrekt als Islay Blended Malt deklariert (nur der Vollständigkeit halber: teaspooned Islay South). Nach 13-jähriger Reifung in Refill Bourbon Barrels und abgefüllt in 46% zeigt er sich klassisch und typisch, so wie es sich für einen Malt dieser großartigen Brennerei gehört: Lagerfeuerduft, Meeresbrise, jodartig und mit dem berühmten Zitrusspritzer!
Die Highlands vertritt ein in French Red Wine Casks gereifter Tullibardine, der nun mit 11 Jahren und 48% zur Abfüllung kam. Hier haben erst einmal Eindrücke von reifem Obst und Gewürzen das Sagen, bevor Kirsch- und Erdbeeraromen übernehmen, unterstützt von Toffee und Ahornsirup. Definitiv ein Dessert-Malt.
Der Auftritt des Torabhaig 7 Jahre von Living Souls ist bestimmt von BBQ- und Räucheraromen, umspielt mit süßen Eindrücken von Marshmallows und gebrannten Mandeln. Er kam mit etwas mehr Energie in die Flasche, 51,5% war die Wahl.
Der Ledaig/Tobermory Single Malt mit seinen 18 Jahren Reifung punktet nicht nur mit seiner Qualität, sondern auch mit Originalität – ist es doch ein Blend zweier Destillate einer Brennerei und somit per Definition ein Single Malt. Ungetorfter Tobermory und schwer getorfter Ledaig Malt, mindestens 18 Jahre alt aus Refill Sherry Butts und Hogsheads. Eine Aromenreise mit vordergründigem Kaminrauch und üppigem Heidehonig sowie Noten von frischen reifen Äpfeln im Geschmack, das Ganze in 41% Cask Strength.
Der Tamnavulin 10 Jahre von Living Souls erhielt eine 5-jährige "Schlussreifung" in Chianti Wine Casks! Von einem Finish kann man hier aber eigentlich nicht mehr reden. Dass bestätigt auch sein Auftritt: Erdbeernoten, Kirschen, zarte Rosenblüten und sanfte Eiche – ein Gruß aus der Toskana.
Speyburn Destillat ist bei unabhängigen Abfüllern nicht so oft zu finden. Und 18 Jahre Vollreifung in First Fill Bourbon Barrels noch weniger. Gut, dass Jamie, Calum und John über beste Kontakte verfügen. So bieten sie einen üppigen Malt in bester Kombination von saftigen Fruchtnoten und Karamell: Banane, Kiwi, Birne plus reichlich Milchschokolade, Toffee und etwas Muskatnuss. 46,5% Yummi!
Der Port Dundas 35 Jahre präsentiert sich wie die gute alte Bäckerei an der Straßenecke – mit süßem Vanille- und Tortenduft, Kokosmakronen, Popcorn und Crème Brûlée – alles schön getragen von 50,5% Fassstärke.
Aus Red Wine Casks kommt dieser Grain, destilliert vor 17 Jahren bei North British Distillery und in 48% Stärke in die Flasche gebracht. Die Kombination von Single Grain und Rotwein-Fasseinfluss bietet fruchtige Welten, hier ist es der Obstgarten im Spätherbst, wo reife Früchte an den Bäumen hängt. Sticky Toffee Pudding, Trockenfrüchte und etwas Zimt betören den Gaumen – ein toller Sundowner.
Von der Insel Arran kommt ein junger, dafür mittelschwer getorfter Tropfen. Abgefüllt als „Distilled at Lochranza Distillery“ überzeugt er mit Eindrücken von Werther‘s Echten, Zitrus, Vanilla Fudge und ganz intensiv Ananas Fruchtgummi, Grillaromen sowie sanftem Rauch. Die First Fill Fässer haben tiefe Spuren hinterlassen, unterstrichen von kräfigen 55%.
Dieser Laphroaig kommt mit 11 Jahren in Bourbon Fässern daher. Ein Laphroaig in bester Manier – frisches Brot, Torffeuer, medizinisch mit Jod, aber auch etwas Limone und Kräuter sind dabei, einfach klassisch. Er darf sich mit 50% präsentieren.
Hinter dem Speyside Blended Malt mit Namen „Lagmore“ verbirgt sich ein sog. teaspooned Malt einer noch jungen Brennerei auf dem Ballindalloch Estate. Mit 10 Jahren in First Fill Bourbon Barrels zeigt sich ein aromatisch intensiver Malt in schöner Harmonie von saftigen Birnen- bzw. Apfelnoten und dem üppigen Einfluss der Fässer, sprich süßen Gebäckaromen mit viel Vanille, abgefüllt in 48% Trinkstärke. Eine kleine Überraschung, denn bisher ist unabhängig abgefülltes Destillat dieser Distillery selten zu finden.
Beim 19-jährigen Kildalton Blended Malt handelt es sich um einen sog. „teaspooned“ Whisky einer Islay Brennerei mit Kult-Status. Er kam mit 42% Cask Strength in die Flasche und zeigt Noten von eleganter Torfigkeit, Lagerfeuer, nassem Herbstlaub untermalt von einer maritimen Salzigkeit, Frucht und Gewürzen wie Zimt und Süßholz.
Nur noch sehr selten zu finden sind Fässer der längst abgerissenen Imperial Distillery. Nach 27 Jahren im Refill Bourbon Barrel zeigt sich ein toll ausgereifter Brennereicharakter: Honig, Bienenwachs, Wildblumen und Früchte aus dem Obstgarten – ein Echo der Lost Distillery, destilliert 1998 im letzten Jahr der Produktion und in voller Cask Strength von nur noch 42,2%.
11 Jahre alt ist der Glentauchers, abgefüllt aus First Fill Saint-Emilion Barriques. So kommt ein fruchtig-schokoladiger Tropfen daher, der zudem mit Lakritze, kandierten Äpfeln und Bananenkuchen in den Aromen aufwartet. Hier fiel die Wahl auf 59,1% Cask Strength.
Die Glenrothes Distillery genießt einen hervorragenden Ruf und die 17 Jahre alte Living Souls-Version aus First Fill Sherry Hogsheads stellt das unter Beweis. Hier zeigen sich intensiv Trockenfrüchte, dunkle Schokolade und eine Vielzahl Gewürze in engem Beisammensein mit Kirsch- und Nussaromen, unterstützt von 51,5% Volumen.
Neunzehn Jahre Reifung in First Fill Sherry Fässern sind beim Glen Garioch ein Statement für sich. Es dominieren Eindrücke eingekochter Pflaumen und getrockneter Aprikosen, Leder und eine Würzmischung zum Backen sowie reichlich Syrup sind nicht minder präsent.
Was sich hinter dem Kürzel „GF“ verbirgt, dürfen wir natürlich nicht schreiben, dafür aber, dass der Single Malt dieser familiengeführten Speyside Brennerei 20 Jahre in frischen Bourbon Barrels reifte und so anders antritt, als man es von der Brennerei gewohnt ist, die eher auf Sherry Cask Reifung setzt: Vanille & Kokos im Überfluss, tropische Früchte, allerlei Süßigkeiten - und immer wieder Aprikose/Pfirsich – very yummi in 48%.
us der Speyside kommt ein 12-jähriger Craigellachie aus First Fill Sherry Hogsheads und auch er gibt sich typisch für Destillate dieser Brennerei: immer kräftig und präsent beginnt er mit Gebäcknoten und karamellisiertem Zucker, bevor fruchtige Züge von Apfelkompott übernehmen. Karamell bleibt allgegenwärtig, doch auch etwas Zitronenkuchen ist im Spiel, süß und vollmundig. Abgefüllt in 46% Trinkstärke.
Dieser 48 Jahre alte Single Grain stammt von der Carsebridge Distillery, eine von Schottlands Lost Distilleries. Die lange Reifung in Bourbonfässern macht ihn zu einem Traum an exotischen Fruchtnoten: Mandarine, Ananas, Aprikose. Doch auch Honig, süße Kekse und sogar etwas Feuerwerksrauch sind vertreten.
Die erste Auflage war schnell vergriffen und nun ist das zweite Batch in der Flasche. Wie schon sein Vorgänger bietet er einen maritimen Antritt, wie ein Strandspaziergang auf Islay, im Geschmack zeigen sich Zitrus- und Vanillenoten, salziges Karamell und Honig, ständig untermalt von Lagerfeueraromen. Abgefüllt mit 55%, etwas kräftiger als Batch 1.